Es kommt ab und an mal vor, dass mich Hörer:innen anschreiben und mich auf ein Thema aufmerksam machen. So auch vor Kurzem: “Der FC St. Pauli zieht seinen FCSP-Shop zu Shopify um, das ist ein Skandal”, schrieb mir ein Leser. Und so ganz Unrecht hat er nicht.
Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto skandalöser wirds. Dabei ist die Diskussion um rechte und rechtsextreme Shops auf der Plattform nur ein Aspekt.
Breitbart und FC St. Pauli – Merch via Shopify
- 0:10 St. Pauli zieht zu Shopify
- 5:18 Plattformfreiheit und rechte Shops
- 8:08 Warum Shopify? Bequemlichkeit und Haltung
- 15:27 Rechte Shops auf Shopify
- 18:48 St. Paulis Haltung im Konflikt
- 20:40 Datenschutz und personalisierte Werbung
- 21:33 Was mit den Kundendaten geschieht
- 25:04 Widerspruch, Löschung und Beschwerde
- 29:06 Offene Fragen an den Verein
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Es kommt ab und an mal vor, dass mich Hörer:innen anschreiben und mich auf ein Thema aufmerksam machen. So auch vor Kurzem: “Der FC St. Pauli zieht seinen FCSP-Shop zu Shopify um, das ist ein Skandal”, schrieb mir ein Leser. Und so ganz Unrecht hat er nicht.
Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto skandalöser wirds. Dabei ist die Diskussion um rechte und rechtsextreme Shops auf der Plattform nur ein Aspekt.
Breitbart und FC St. Pauli – Merch via Shopify
Es ist eine alte Internetdiskussion (und als ehelmaliger Geschäftführer der größten deutschen Know-how Community weiß ich ein Lied davon zu singen und kenne mich ein wenig aus): wo ist für eine Plattform die Grenze erreicht, wann sperrt man einen Account, und nach welchen – am besten transparenten – Regeln?
Ich halte es bspw für eine valide Ansicht, dass Plattformen, die technische Fuktionen anbieten bspw Newsletter versenden, oder einen Shop anbieten, ziemlich viel Ähnlichkeit mit einer Telefongesellschaft haben, und Nazis das Telefonieren zu verbieten, auf die Idee kämen nu auch nicht viele. Auch ich bin hin und her gerissen zwischen “Substack verlassen” oder bleiben (denn auch dort herrscht dasselbe Problem. Kann man machen, als Plattform. Als FC St. Pauli ist die Beantwortung der Frage da schon schwieriger:
1. Warum verkauft der FC St. Pauli über eine Plattform, die Rechtsextremen hilft ihren Hass zu monetarisieren?
Aus “Convenience”? Weil man via Shopify so bequem andere Märkte sich erschließen kann? Weil es eine bewährte E-Commerce Plattform ist, die man technisch nicht selbst pflegen muss? (Stichwort SaaS, Software as a Service) – vermutlich eine Kombination aus wirtschaftlichen Überlegungen.
Aber: kann es sich der FC St. Pauli auch leisten, mit Breitbart, Nius*… in einem Atemzug genannt zu werden?
Shopify: Einkaufen ist Free Speech
Auch wenn Shopify eines der wenigen kanadischen Einhörner ist (Start-ups mit Millardenbewertung), ist die Attitüde schon sehr trumpesk, meiner Ansicht nach.
Shopify schließt Shops nicht wegen ihrer politischen Haltung, sondern nur wegen Gesetzesverstößen, Gewaltaufrufen oder Betrug. Seit 2024 ist das Regelwerk dafür deutlich enger gefasst als vorher. Die meisten dokumentierten Konflikte betreffen rechtsextreme Shops. Eine Schließung eines linksradikalen Shops habe ich nicht gefunden. Aber Obacht, FC St. Pauli.
Deplatforming geht auch nach links
Die Haltung des CEO von Shopify
2017 wehrte sich Tobi Lütke dagegen, den Shop von Breitbart zu schließen. Seine Begründung in einem Blogpost: Breitbart möge er nicht, aber Produkte seien Meinungsäußerung, und Shopify sei für Meinungsfreiheit. Wer einen Händler rauswerfe, erkläre die eigene Moral zur überlegenen und mache die Plattform einseitig. Ein Jahr später relativierte er das: Sich nur auf das Gesetz zu verlassen, sei im Internet nicht praktikabel, und Neutralität sei nicht möglich. shopify wont remove breitbarts online shop claiming free speech +2
Die heutige Firmenlinie formulierte 2025 der damalige COO Kaz Nejatian. Ein Verbleib bedeute keine Zustimmung, eine Sperre kein Nachgeben gegenüber Druck: Shopify liefere nur Internet-Infrastruktur. Intern bekamen Beschäftigte schon 2020 ein Memo: Wer es nicht aushalte, dass auch Händler auf der Plattform sind, die man selbst entschieden ablehnt, solle überlegen, ob Shopify der richtige Arbeitgeber ist. thetyeethetyee
Zu Lütkes politischer Haltung gibt es vor allem eine kritische Quelle, einen Meinungsbeitrag der Journalistin Rachel Gilmore im kanadischen Magazin The Tyee (08/2026). Sie schreibt, Lütke habe einen kanadischen DOGE befürwortet, Musk als größten Unternehmer aller Zeiten bezeichnet und sich ausführlich gegen „Woke“ und „Sozialisten“ geäußert. Außerdem sei er einer der Köpfe hinter Build Canada, einer von Tech-Unternehmern getragenen Initiative zur Beeinflussung der kanadischen Politik. thetyeethetyee
… it became clear that Shopify powered many other stores that arguably violated this policy. This included websites selling Nazi memorabilia, as well as shirts alluding to election denial, mocking LGBTQ+ folks and winking at COVID-19 conspiracies. – Rachel Gilmore
Wie sich Shopifys Regeln verändert haben:
- Bis 2018: Grundsätzlich durfte jeder Händler Shopify nutzen, solange er sich an das Gesetz hielt. obj
- 2018 bis 2024: Die Nutzungsrichtlinie (Acceptable Use Policy) kam im August 2018 nach Kritik am Umgang mit rechten Gruppen. Sie verbot zusätzlich, Organisationen oder Personen zu unterstützen, die Hass fördern oder Gewalt für ihre Sache androhen oder billigen. thelogicbetakit
- Juli 2024: Laut Bloomberg strich Shopify das Verbot von „hateful content“ aus der Richtlinie. thelogic
- Heute: Die aktuelle Richtlinie: Verboten ist, was dort illegal ist, wo der Händler Geschäfte macht. Außerdem darf man nicht zu Gewalt gegen bestimmte Personen oder Gruppen aufrufen oder damit drohen. Bei Betrug oder Spam kommt eher eine Sperre des ganzen Kontos in Betracht. Shopify Acceptable Use Policy +2
Beispiele aus dem rechten Spektrum
- Breitbart (2017): Der Shop blieb trotz der Kampagne. Laut Tyee läuft er bis heute über Shopify. thetyee
- Proud Boys (2018): Im November 2018 entfernt, mit Verweis auf die neue Richtlinie. thelogic
- Trump-Shops (Januar 2021): Nach dem Sturm aufs Kapitol entfernte Shopify die Trump-Shops wegen des Verbots, Gewalt zu billigen. Der Shop der Familie von Kyle Rittenhouse blieb dagegen online. Al Jazeerathelogic
- RageOn (Februar 2021): Wegen Motiven mit Bezug zu den Proud Boys, QAnon und einem „Nazi-Einhorn“ geschlossen. Ein Gericht in Ontario lehnte die Klage auf Wiederöffnung ab. theglobeandmailtheglobeandmail
- Libs of TikTok (2022): Der Account verkaufte Produkte mit „Grooming“-Vorwürfen gegen LGBTQ-Menschen. Shopify erklärte damals, der Händler verstoße nicht gegen die Richtlinie. thetyee
- Holocaust-Leugnung (2024/25): Bloomberg berichtete 2024 über einen Shop, der den Holocaust als „ausgedacht“ darstellte und Anne Frank parodierte. TechCrunch fand 2025 einen weiteren solchen Shop, der weiter online war, während Ye entfernt wurde. bnnbloombergTechCrunch
- Ye/Kanye West (Februar 2025): Der Shop mit Hakenkreuz-Shirts wurde entfernt, laut Shopify, weil der Händler keinen echten Handel betrieben habe. Intern begründete die Chefjuristin das mit Betrugsrisiko: Es sei ein Stunt gewesen, kein ernsthafter Versuch, Geld zu verdienen. Die eigene Meinung spiele keine Rolle. theglobeandmailthetyee
- Dominion Society (2026): Die kanadische Gruppe fordert „Remigration“ und verkauft Merch über Shopify. Shopify erklärte dazu, man sei Infrastrukturanbieter und entferne niemanden wegen seiner Weltanschauung. thetyee
Einordnung
Shopify wendet seit 2024 ein enges Regelwerk an, das Kritiker als schwach und unzureichend bemängeln. Kritiker wie der Extremismusforscher Amarnath Amarasingam halten Merch für einen Weg, extreme Bewegungen zu normalisieren. Für ihn machen Shirts, Kappen und Sticker ein ausgrenzendes politisches Projekt fast zu einer Lifestyle-Marke. Befürworter folgen Lütkes ursprünglichem Argument: Eine Infrastruktur, die nach Gesinnung sortiert, könne auch jeden anderen treffen. thetyee
Die Pointe liegt auf der Hand: Der FC St. Pauli betreibt seinen Shop jetzt auf derselben Plattform wie Breitbart und NIUS. Die Plattform beansprucht für sich, nicht nach Haltung zu sortieren, unser Verein jedoch lebt davon, dass Haltung Teil der Marke ist.
Kurz: Der FC St. Pauli kann es sich imho nicht leisten, auf Shopify zu verkaufen.
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2. Datenschutz Paradox. Gegen personalisierte Tickets, pro personalisierte Werbung?
Dabei ist es einigmaßen paradox, dass der FC St. Pauli seine Fans und bspw die “Fanhilfe Sankt Pauli” bei ihrem Kampf gegen personalisierte Tickets und KI-Überwachung unterstützt, gleichzeitig aber aktiv die Daten seiner Kunden und Mitglieder einer personaliserten, vermutlich KI-getriebenen Auswertung nach Nordamerika schickt.
Vor allem die vom FC St. Pauli aktiv eingerichtete Teilnahme am Programm „Network Intelligence“ lässt mich fassungslos zurück.
Seit dem 20. Oktober verknüpft der FCSP-Shop alte Accounts mit Shopify – mit datenschutzrechtlichen Konsequenzen:
Was ist neu? Neu ist, dass deine Einkaufsdaten in einen shopübergreifenden Datenpool bei Shopify wandern, für den Shopify selbst verantwortlich ist. Der Umzug war am 20. Oktober, ist also schon passiert.
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Was sich datenschutzrechtlich ändert
- Shopify als Dienstleister: Für den normalen Shopbetrieb arbeitet Shopify auf Weisung des FC St. Pauli, dann gelten dessen Bedingungen und Datenschutzerklärung. Das entspricht dem bisherigen Zustand mit anderem Anbieter. shopify
- Neu ist „Network Intelligence“: Shopify verknüpft deine Kundendaten mit Daten anderer Händler und eigenen Daten, um daraus Erkenntnisse für Apps wie Audiences, Shop-Kanal, Shopify Email und Search and Discovery zu gewinnen. Laut Shopifys Verbraucher-Datenschutzerklärung umfasst das Browsing- und Suchverhalten, Warenkorb, Käufe, Rechnungs- und Lieferdaten sowie Zahlungsinformationen, auch ohne Login. Außerdem kann Shopify diese Angaben über verschiedene Geräte und Konten hinweg verknüpfen. Aktualisierungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Shopify +2
- Das hat der Shop aktiv entschieden: Network Intelligence ist eine Händlereinstellung. Der Shop kann sie jederzeit unter „Datenschutz des Kunden“ abschalten. „Du musst nichts tun“ heißt also: Die Funktion ist eingeschaltet, und wer das nicht will, muss selbst widersprechen. shopify
- Werbung nur mit Einwilligung: Für die EU nennt Shopify als Rechtsgrundlage für personalisierte Werbung deine Einwilligung. Für die übrige Auswertung verweist Shopify auf die allgemeine Datenschutzerklärung. Die habe ich nicht geprüft. Vermutlich stützt sich Shopify dort auf berechtigtes Interesse, und dagegen ist ein Widerspruch möglich. shopify
- Datenfluss ins Ausland: Händler müssen ihre Kundschaft informieren, dass Daten mit Shopify und weiteren Drittanbietern geteilt werden, die womöglich in anderen Ländern sitzen. shopify
- Der Umfang kann wachsen: Shopify behält sich vor, weitere Apps und Funktionen an Network Intelligence zu koppeln. shopify
Was du als Kunde tun kannst
- Löschung beim Shop verlangen. Das wirkt auch bei Shopify: Wird die Löschung beim Händler beantragt, entfernt Shopify die Daten auch aus Network Intelligence. shopify
- Direkt bei Shopify widersprechen über privacy.shopify.com. Dort kannst du der Verarbeitung widersprechen und eine Einschränkung verlangen. shopify
- Im Cookie-Banner alles Optionale ablehnen. Dann werden Gerätedaten von Network Intelligence nicht für nicht zwingend nötige Zwecke genutzt, auch nicht für Werbung. shopify
- Global Privacy Control im Browser aktivieren (z. B. Firefox oder Brave). Damit wird deine Aktivität so markiert, dass Network Intelligence sie nicht für Werbung verwendet. Das wirkt nur auf Werbung, nicht auf die Auswertung insgesamt. shopify
- Ohne Konto und ohne Shop Pay bestellen, oder im Laden kaufen.
- Beschwerde beim Hamburgischen Datenschutzbeauftragten, falls keine oder keine vollständige Antwort kommt.
Ich habe mein Konto gelöscht und Auskunft über den Verbleib meiner Daten verlangt – hier mein Schreiben an die Impressums-Email des FCSP-Shop
Subject: Auskunft (Art. 15), Widerspruch (Art. 21) und Löschung (Art. 17 DSGVO) – Kundenkonto [E-Mail-Adresse]
An die Geschäftsführung der FC St. Pauli Merchandising GmbH & Co. KG
Frau Hanna Obersteller, Herrn Patrick Mushatsi-Kareba
Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg
Sehr geehrte Frau Obersteller, sehr geehrter Herr Mushatsi-Kareba,
ich bin Kunde von fcsp-shop.com (Kundenkonto: [E-Mail-Adresse], Kundennummer: [falls vorhanden]). Sie haben angekündigt, dass der Shop zum 20. Oktober 2026 auf Shopify umzieht und meine Daten dabei in Shopifys „Network Intelligence“ shopübergreifend ausgewertet werden. Damit bin ich nicht einverstanden. Ich mache deshalb folgende Rechte geltend:
1. Auskunft nach Art. 15 DSGVO
Bitte stellen Sie mir eine Kopie meiner Daten zur Verfügung (Art. 15 Abs. 3 DSGVO) und teilen Sie mir mit:
a) welche personenbezogenen Daten Sie über mich verarbeiten (Stamm-, Bestell-, Zahlungs-, Nutzungs-, Geräte- und Trackingdaten, Einwilligungs- und Newsletterstatus);
b) die Zwecke und Rechtsgrundlagen, insbesondere für die Übermittlung meiner Daten an Shopify und deren Nutzung für „Network Intelligence“;
c) die Empfänger, insbesondere welche Shopify-Gesellschaft welche Daten erhalten hat und ob sie als Auftragsverarbeiter oder als eigener Verantwortlicher handelt;
d) ob Daten in Drittländer übermittelt wurden oder werden, und auf welcher Grundlage (Art. 45/46 DSGVO);
e) die geplante Speicherdauer;
f) die Herkunft der Daten, soweit sie nicht bei mir erhoben wurden;
g) ob Profiling oder eine automatisierte Entscheidungsfindung stattfindet (Art. 22 DSGVO), mit aussagekräftigen Informationen über die involvierte Logik.
2. Widerspruch und Widerruf
Ich widerspreche nach Art. 21 DSGVO jeder Verarbeitung meiner Daten auf Grundlage berechtigter Interessen, insbesondere der Übermittlung an Shopify zur shopübergreifenden Auswertung sowie jeder Nutzung zu Analyse-, Empfehlungs-, Profiling- und Werbezwecken. Ebenso widerspreche ich der Direktwerbung (Art. 21 Abs. 2 DSGVO). Alle erteilten Einwilligungen (Newsletter, Cookies/Tracking, Werbung) widerrufe ich nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft.
3. Löschung nach Art. 17 DSGVO
Nach Erteilung der Auskunft verlange ich die Löschung sämtlicher mich betreffenden personenbezogenen Daten einschließlich meines Kundenkontos, und zwar bei Ihnen, bei Shopify und bei allen weiteren Auftragsverarbeitern. Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten (z. B. § 257 HGB, § 147 AO) der Löschung entgegenstehen, verlange ich die Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO auf diesen Zweck. Bitte teilen Sie mir in diesem Fall mit, welche Daten betroffen sind und wann sie gelöscht werden.
4. Mitteilung an Empfänger
Bitte informieren Sie gemäß Art. 19 DSGVO alle Empfänger meiner Daten, insbesondere Shopify, über Widerspruch und Löschung, und nennen Sie mir diese Empfänger.
5. Frist und Bestätigung
Bitte bearbeiten Sie mein Anliegen unverzüglich (Art. 12 Abs. 3 DSGVO), spätestens innerhalb der gesetzlichen Höchstfrist von einem Monat, also bis zum 24. November 2026. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieses Schreibens sowie den Vollzug von Widerspruch und Löschung schriftlich; eine E-Mail genügt.
Sollte ich bis dahin keine vollständige Antwort erhalten, behalte ich mir eine Beschwerde beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vor.
Als Vereinsmitglied erlaube ich mir zudem die Anregung, „Network Intelligence“ abzuschalten oder nur nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zu nutzen. Zum Selbstverständnis unseres Vereins passt das besser.
Mit freundlichen Grüßen
Erik Hauth
[Anschrift]
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Anmerkungen/ Fußnoten/ Quellen: (teilweise mit Claude.ai recherchiert, diese kann Fehler enthalten, ich bitte um Rückmeldung, wenn aus Deiner Sicht etwas nicht stimmt)
NIUS (Julian Reichelt): auf Shopify. Der Shop wird in Shopifys App gelistet: mit politischen Büchern, Merch, Hoodies und T-Shirts. Im Sortiment sind etwa ein signiertes NIUS-Fantrikot für 99 Euro, Sticker „Meinungsfreiheit“ und eine Glasflasche „Tränen der Linken“. Auch shop.nius.de selbst nutzt die Shopify-typischen Adressen, etwa /collections/all und /products/ für den Fanschal „Achtung Reichelt!“ NIUS gilt allgemein als rechtspopulistisches Medium, nicht als rechtsextrem. Nius – Shop +3
Kritische Quellen zu Shopify und deplatforming
- Shopify Acceptable Use Policy, aktuelle Fassung (selbst geprüft): shopify.com/legal/aup
- The Tyee, Rachel Gilmore, „Shopify Powers a Racist Group’s Online Store“, 13.08.2026 (Meinungsbeitrag)
- Fortune, 09.02.2017 · The Canadian Press, 09.02.2017 · Glossy, 02.03.2017 (Breitbart)
- Ottawa Business Journal, 2018 · The Logic, „Shopify deplatforms Trump“, 01/2021 · Al Jazeera, 07.01.2021 · BetaKit, 01/2021
- The Globe and Mail zu RageOn (Klage und Ablehnung der Wiederöffnung), 02/2021
- BNN Bloomberg, „Holocaust Denial Tests Shopify’s Free Speech Ethos“, 18.11.2024
- The Logic, The Globe and Mail, TechCrunch, NBC News, Bloomberg zu Ye, 11./12.02.2025
- CAMERA/CAM, „Death to the IDF“-Shop, 03.11.2025 (Interessenorganisation, als Position zu lesen)




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