(und Social Media Buzz, wenn es denn sein soll ;))
POSSE: Post on (your own) server; syndicate elsewhere
IndieWeb
Eine Posse, mit lang gesprochenem E, meint im Englischen eine Gruppe von Menschen, oft befreundet, die eine gemeinsame Obsession teilen. Irgendwie passt der Begriff für den FC St. Pauli, diesen Blog und Podcast und die Community von Supportern darum herum doppelt gut. Denn POSSE ist auch die Abkürzung einer Strategie aus Zeiten des IndieWeb: Schaffe Dir ein autonomes digitales Zuhause, über das du volle Kontrolle hast und syndiziere (deutsch: verteile) deine Inhalte von dort aus überall hin.
FCSP Blog und Podcast selber hosten
Ich hoste meinen Blog mit WordPress auf der Domain: stpaulinu.de (was sich komisch anfühlt, wenn du das hier liest – aaaber, vielleicht liest du das hier ja ganz woanners;)
Ich hoste meine Podcasts rund um den FCSP mit Castopod, einem offenen Podcast Hosting auf eigenes Server: pod.stpaulinu.de
Ich habe also alle meine Inhalte in eigener Hand, publiziere auf eigenem Kiel.
StPauli.Social – das eigene Social Network im Fediverse
Das ist jetzt vielleicht nix für dich als einfacher Supporter, auch noch die Teilhabe an Social Media auf einer eigenen Instanz zu organsieren. Mir bringt sowas aber Spaß und deswegen hoste ich auch eine eigene Mastodon Instanz: stpauli.social.
Ich lade dich herzlich dazu ein, dir einen Account dort anzulegen – es sind schon viele tolle FCSP Accounts im Fediverse unterwegs (wer noch fehlt: der FC St. Pauli ;()
POSSE – eine Strategie auch für den FC St. Pauli
Der FC St. Pauli fremdelt mit eigenen Instanzen und bespielt lieber Social Networks von digtalen US-Oligarchen, wie Mark Zuckerberg. Das ist eines basisdemokratischen, linken Vereins ziemlich unwürdig – und das weiß man in der Geschäftsstelle auch. Man könnte es auch altmodisch als klassiche Posse bezeichnen 😉
Begründet wird das Engagement bei Instagram und Co. mit der Reichweite und der Zielgruppe. Das ist valide und hat auch lange verhindert, dass der FCSP Twitter den Rücken gekehrt hat.
Dank POSSE ist das nu aber kein Widerspruch mehr.
Syndicate elsewhere – meinetwegen auch auf Instagram
Ich syndiziere meine Blogartikel und Podcasts, selbst kleine Postings von Mastodon auch über andere, kommerzielle Kanäle – mit der konsequenten Hinweis auf die Quelle – meine.
- Substack: Das umstrittene Autor:innen-Netzwerk aus Silicon Valley ist auch bei deutschen Autorinnen beliebt – und bietet neben additiver Reichweite einen zuverlässigen Newsletter. Ich poste dort nicht mehr nativ, sondern syndiziere meine Blog und Podcastinhalte – die Quelle bleibt immer dieser Blog
- Instagram: Ja, auch auf Insta treibe ich mich noch rum – auch wenn das immer weniger wird. Der Grund: ihr seid da auch UND potenzielle Sponsoren dieses Podcast kennen nur sowas (leider)
Tl;dr:
Es wäre mit der POSSE Strategie für den FC St. Pauli kein Problem, die reichweitenstarken aber hässlichen US-Netzwerke wie Instagram und Co. weiter zu bespielen, wenn sie eine eigene Instanz im freien Internet als Basis errrichten.
Na dann: Forza!




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